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DGMK-Projekte der Fachausschüsse

 

   Forschungsprogramm 2018 (Stand Februar 2018)

 

 Prozesssicherheit
716 Key Performance Indikatoren zur Beurteilung und Verbesserung der Prozess- und Anlagensicherheit
811 Brandgefahr bei Mineralölprodukten mit einem Flammpunkt > 55 °C
 Raffinerietechnik
818 Maßnahmen zur Reduktion von NOX in Feuerungsanlagen
 Mineralölfernleitungen
812 Zulässigkeit dynamischer Bodenverdichtung im Straßenbau im Bereich von Fernleitungen
 Arbeitssicherheit
536 SCC – Sicherheits Certifikat Contraktoren
647 DGMK-Unfallstatistik der Mineralölindustrie
 Kraftstoffe
764-2 Kältefestigkeit von Dieselkraftstoff und Operability von Fahrzeugen - Kraftstoffvariationen (Teil 2)
764-3 Kältefestigkeit von Dieselkraftstoff und Operability von Fahrzeugen - Rig-Entwicklung
(Teil 3)
777 Konversion von Mikroalgen zu Kraftstoffen bzw. Kraftstoffkomponenten
(IGF-Vorhaben 18209 BR)
783 Untersuchung und Bewertung des Gehaltes polarer Spezies in Dieselkraftstoffen im Hinblick auf ihre Neigung zu Ablagerungsbildung (IGF-Vorhaben 19871 BR)
784 Untersuchung und Bewertung der Einflüsse auf die Ablagerungsbildung in Dieselinjektoren sowie experimentell basierte Modellbildung mittels eines nichtmotorischen Injektorablagerungsprüfstands (IGF-Vorhaben 18575 N)
801 Unterstützung des FVV-Vorhabens Untersuchungen zu den Wechselwirkungen zwischen Kraftstoffen und kraftstoffführenden Fahrzeugkomponenten in Plug-In-Hybrid Electric Vehicle 
807 Konversion von Mikroalgen zu Kraftstoffen bzw. Kraftstoffkomponenten II
 Schmierstoffe
739 Untersuchungen zum Einfluss von Ruß aus ottomotorischer Verbrennung in Gebrauchtölen auf das tribologische Verhalten von Motorkomponenten am Beispiel der Steuerkette
768 Untersuchung der Tragfähigkeit von Zahnradpaarungen bei Einsprühschmierung mit Getriebefließfetten (IGF-Vorhaben 18464 N)
769 Einfluss des Schmierstoffs auf das Reibungsverhalten von Carbon- und Streusinter-Synchronisierungen
774 Wirkungsgrenzen des Verschleißschutzes verschiedener Schmierfettformulierungen in Wälzlagern (IGF-Vorhaben 19279 N)
775 Fettnachschmierung von Wälzlagern bei höchsten Drehzahlen (IGF-Vorhaben 18206 N)
779 Einfluss des Reibwertes sowie der Verlustleistung auf die Vorgänge in der Dichtzone einer Öl-Elastomer-Paarung (IGF-Vorhaben 19498 N)
788 Entwicklung einer Screening-Prüfmethode für Schmierfette durch Kopplung von thermooxidativen Prüfverfahren mit einem mechanisch-dynamischen Mehrplatz-Wälzlagerprüfstand (IGF-Vorhaben 18615 N)
795 Elastomerverträglichkeit mit Referenzkühlschmierstoffen
796 Berechnungsverfahren und Grenzkriterien zum Verschleißverhalten fettgeschmierter Getriebe unter Berücksichtigung der Werkstoffpaarung (IGF-Vorhaben 19627 N)
799 Anwendungsnaher Zahnradverschleißtest für Getriebeöle
800 Kühlschmierstoffe für die Nasszerspanung faserverstärkter Kunststoffe
809 Analysenmethode zur Bestimmung der Verteilung von Stoffbestandteilen in pastösen Medien
810 Vorhersage der Eignung von Wälzlagerfetten in der Robotertechnik
(IGF-Antrag N11905/17)
 Brennstoffe
767 Einfluss des Verdunstungsverhaltens auf die Verkokungsneigung von flüssigen Brennstoffen auf benetzten Oberflächen (IGF-Vorhaben 18675 N)
778 Untersuchung zur Vermeidung von höhermolekularen Alterungsprodukten in Mitteldestillaten mit alternativen Komponenten unter anwendungstechnischen Randbedingungen (IGF-Vorhaben 18951 N)
780 Entwicklung einer Prüfmethode zur Bewertung der Materialbeständigkeit von Bauteilen in Mitteldestillatanwendungen (IGF-Vorhaben 19687 N)
785 Drop-in-fähige hydrierte Bioöle für Mitteldestillatanwendungen – Herstellung und Anwendung (IGF-Vorhaben 18671 BG)
791 Bestimmung der chemischen und physikalischen Stabilität von Mitteldestillaten mit mehreren alternativen Komponenten unter verschiedenen Lagerbedingungen
(IGF-Vorhaben 19965 N)
792 Entwicklung eines No-Harm-Anwendungstests für Heizöl-Additive zur Vermeidung unerwünschter Nebenwirkungen von Additiven beim Einsatz in Heizöl-Brennersystemen (IGF-Antrag N10878/17)
798 Entwicklung einer Schnellalterungs-Methode für alternative Brenn- und Kraftstoffe zur Nachbildung des (Langzeit)-Lagerstabilitätsverhaltens mittels paralleler On-line-Messung mehrere Stabilitätskennwerte
808 Einsatz alternativer Brennstoffe aus Synthese- und Hydrotreatment-Verfahren zur Hauswärmebereitstellung in bestehender Anlagentechnik (IGF-Antrag N01033/18)


Träger der Gemeinschaftsforschung in der DGMK sind ihre Fachbereiche. Der jeweils für ein Arbeitsgebiet zuständige Fachbereich koordiniert die technisch-wissenschaftliche Zusammenarbeit.

Die DGMK-Gemeinschaftsforschung ist praxisorientiert und verfolgt drei Ziele:

An erster Stelle wird bei einem F + E-Projekt ein fachliches Ergebnis an­gestrebt. Dadurch soll einerseits Wissen vermehrt werden. Von Bedeutung ist für die DGMK andererseits aber auch, dass durch gezielte Projektarbeit in den Grundsätzen bekanntes Wissen für die Anforderungen der Praxis weiter abgesichert bzw. in geeigneter Weise aufbereitet wird.

Zweitens soll durch Gemeinschaftsforschung die Durchlässigkeit für Informationen zwischen der Grundlagenforschung an Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen und der Praxis in Industrie und Wirtschaft als einer Voraussetzung für Innovationserfolge vergrößert werden.

Drittens wird Gemeinschaftsforschung als Instrument der Weiterbildung in Forschung und Praxis verstanden. Projekte der Gemeinschaftsforschung der DGMK werden vorbereitet und abgewickelt in engem Zusammenwirken eines oder mehrerer Projektbearbeiter, der Projektbegleitung (ehrenamtlich tätige Fachleute aus der Industrie und fallweise aus Hochschulen und Behörden) und der DGMK-Geschäftsstelle, die die Projektkoordination übernimmt.

Themen des DGMK-Fachbereiches Verarbeitung und Anwendung sind anwendungsorientierte, praxisnahe Themen, die sich überwiegend aus dem Tagesgeschäft ergeben. Eine pragmatische Vorgehensweise wird dabei angestrebt. Der DGMK-Fachbereich Verarbeitung und Anwendung stimmt sein Forschungsprogramm regelmäßig mit CONCAWE ab, um Doppelarbeit zu vermeiden und Ergebnisse wechselseitig nutzbar zu machen.

Im Rahmen der DGMK-Gemeinschaftsforschung werden zurzeit 34 Projekte bearbeitet, unter Beteiligung von ca. 200 Experten aus Industrie (Mineralöl- und Pipelinegesellschaften, Biokraftstoffproduzenten, Additivhersteller, Automobilhersteller und Zulieferer, Hersteller von Heizgeräten und von Komponenten des Systems Ölheizung). Kooperationspartner bei der Projektarbeit des Fachbereiches sind Hochschulinstitute (u. a. Aachen, Freiberg, Hamburg-Harburg, Magdeburg, Mannheim, München, Rostock, Senftenberg, Stuttgart) und andere Forschungseinrichtungen sowie staatlichen Stellen (PTB, BAM).

Die Projekte werden im Jahr 2018  z. T. durch öffentliche Mittel (BMWI über die AiF), z. T. von der Industrie finanziert.

 

Tagungen

Zu ausgewählten aktuellen Themen werden durch die Gremien Fachtagungen organisiert.

An der 13th Pipeline Technology Conference, die vom 12. bis 14. März 2018 in Berlin stattfindet, beteiligt sich der DGMK-Fachausschuss Mineralölfernleitungen als Supporter. Weitere Informationen finden Sie unter www.pipeline-conference.com

Alle zwei Jahre ist der DGMK-Fachausschuss Schmierstoffe Mitveranstalter der Fachtagung Reibung, Schmierung und Verschleiß, die federführend von der Gesellschaft für Tribologie (GfT) organisiert wird. Weitere Informationen finden Sie unter www.gft-ev.de

Im DGMK-Fachausschuss Analytik wird jährlich das DGMK-Jahrestreffen der Analytiker veranstaltet. Das 25. Treffen findet am 29. und 30. November 2018 in Hamburg statt  [weiter zum Programm ...]


 

SCC Sicherheits Certificat Contractoren

SCC ist ein zertifizierbares Arbeitsschutzmanagementsystem, das Belange aus (Arbeits-)Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz (SGU) vereinigt. In der deutschen Industrie, v.a. in Raffinerien, chemischen Werken, Kraftwerken und Stahlwerken werden Kontraktoren für technische Dienstleistungen und Personaldienstleister eingesetzt. Durch ihr Firmenmanagement und durch das Verhalten ihrer Mitarbeiter wirken die Kontraktoren und das überlassene Personal wesentlich auf den SGU-Standard ihrer Auftraggeber und damit auch auf deren Qualitätsstandards ein. Aus diesem Grunde prüfen die Unternehmen der Industrie die SGU-Managementsysteme der Kontraktoren und Personaldienstleister. Um den hohen Prüfaufwand zu verringern, wurde Mitte der 90er Jahre in Anlehnung an das niederländische VCA ein eigenständiges Arbeitsschutzmanagementsystem SCC entwickelt und in das deutsche Akkreditierungssystem aufgenommen. Übergeordnetes Ziel ist die Steigerung des Sicherheitsbewusstseins der Mitarbeiter, verbunden mit der Reduzierung der Unfallhäufigkeit.

Den Kern des Zertifizierungssystems bilden die Auditchecklisten (SCC- und SCP-Checkliste). Hierin sind die Anforderungen an ein SGU-Managementsystem zur Erlangung einer Zertifizierung nach SCC (Sicherheits Certifikat Contraktoren) bzw. SCP (Sicherheits Certifikat Personaldienstleister) festgelegt. Ein wesentlicher Bestandteil sind die Forderungen, die an die Ausbildung von Mitarbeitern und Führungskräften der Kontraktorenfirmen gestellt werden. Um einen einheitlichen Ausbildungsstandard zu gewährleisten, wurden Ausbildungsinhalte, Ausbildungszeiten und Prüfkriterien verbindlich festgelegt. 

Die DGMK hat hierzu zwei Gremien eingerichtet: Den DGMK-Arbeitskreis Normative SCC-Dokumente und den DGMK-Arbeitskreis SCC-Personalprüfungsfragenkataloge.

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Sicherheitspass

Der Sicherheitspass, herausgegeben von BVEG und DGMK, ist ein nicht amtliches Dokument, in dem alle wichtigen Informationen eingetragen werden, die sich auf Gesundheit und Arbeitssicherheit des Mitabbeiters beziehen. 

Der Sicherheitspass kann bezogen werden bei

Ströher Druckerei und Verlag GmbH & Co. KG
Hans-Heinrich-Warnke-Str. 15, 29227 Celle
Tel: 05141 - 9859 0, Fax: 05141 - 9859 59
mail@stroeher-druck.de

Der Sicherheitspass wurde überarbeitet. Die Ausgabe 2014 ist als Neuauflage 2016 mit geändertem Einband-Design erhältlich.

Solange Platz für Eintragungen ist, können die alten Sicherheitspässe weiter verwendet werden. Bei Bedarf können hier Einlegeblätter für die Einträge der arbeitsmedizinische Vorsorge bzw. der arbeitsmedizinischen Untersuchungen heruntergeladen werden.